Radverkehr in Caputh

Radverkehr in Caputh – Erfolge von privatem Engagement

Liebe Radler*innen, Unterstützer*innen, Mitmacher*innen!

Am Freitag, den 14.6.19 hatte uns die Gemeindeverwaltung gemeinsam mit der Kreisverwaltung eingeladen, um uns zu präsentieren, was man aus den Ergebnissen unserer Radverkehrsanalyse vom März für Caputh gemacht hat.
Karl Heuer, Roland Althausen (ADFC Schwielowsee) und Christian Wessel nahmen an dem Termin im Rathaus teil.
Seitens der Gemeinde waren dabei: Frau Glau (Fachbereich Ordnung und Sicherheit) und die Bürgermeisterin Frau Hoppe.
Seitens der Kreisverwaltung waren Frau Vierke-Eichler und Frau Fistler von der Straßenverkehrsbehörde anwesend.

Das Ergebnis in einem Satz zusammengefasst:

Wir haben viel erreicht!!!

Hier sind die wesentlichen Maßnahmen, die man umsetzen wird:

  • Zwei Straßenabschnitte werden auf Tempo 30 km/h reduziert: Das kurze 50er-Stück zwischen Rewe und Bürgerhaus – und die komplette Potsdamer Straße (also Ortseingang gen Potsdam bis Lindenstraße)!
  • Wir bekommen einen einseitigen Fahrrad-Schutzstreifen auf 1,7 km Länge auf der Fahrbahn –
    vom Ortseingang aus Potsdam kommend über Potsdamer Straße, Lindenstraße, Straße der Einheit, Friedrich-Ebert-Straße vorbei an der Schule bis Auguststraße!
  • In Fahrtrichtung Potsdam werden in der Lindenstraße zwei gefährliche Stellen entschärft: Der scharfe Knick auf dem Gehweg am Beginn der Lindenstraße und die Einmündung des Radverkehrs in die Potsdamer Straße
    und durch den gegenüberliegenden Schutzstreifen wird es weniger Gegenverkehr auf den Gehweg geben – eine wichtige Verbesserung auch für die Fußgänger in diesem Bereich!
  • Die Führung des Radverkehrs am Rewe wird durch Schilder und Piktogramme verdeutlicht

Das ist mehr, als wir nach dem Termin mit Kreis und Gemeinde am 4.4.19 erwartet hatten!
Was aber nicht bedeutet, dass nun alles gut ist!
Eine Reihe von Vorschlägen sind an gesetzlichen Hürden gescheitert.

Aber:

  • Ohne das Engagement der Bürger würde sich kaum etwas verändern
  • Das Angebot für Radfahrer und Fußgänger verbessert sich an einigen Stellen deutlich
  • Wir verstehen das als einen guten ersten Schritt in die richtige Richtung
  • Wir waren uns einig, dass Veränderung ein Prozess ist – und wir deshalb weiter an dem Thema arbeiten werden
  • Man ist offen für eine ähnliche Zuarbeit für Geltow und Ferch

Und in den Ankündigungen aus dem Verkehrsministerium heißt es, dass Radfahrer als gleichberechtigte Verkehrsteilnehmer berücksichtigt werden sollen.
Also stehen die Gesetze in Zukunft einer Radfahrer- und Fußgängerfreundlichen Gestaltung der Verkehrswege weniger im Weg.

Als nächsten Schritt hat Christian Wessel mit Frau Glau verabredet, dass sie in der 2. Juli-Hälfte mitteilt, in welchem Zeitrahmen welche Maßnahmen umgesetzt werden können.

Ziel ist es, die Tempo-30-Abschitte schon zum Schulbeginn einzurichten!

Für den Schutzstreifen müssen die Mittel erst in den Haushalt eingestellt werden – eine Umsetzung erfolgt dann wohl erst in 2020 sofern die Gemeindevertretung dem zustimmt.

Es ist den Hauptinitiatoren für Ihre Arbeit (etwa 200 Stunden) und das Engagement zu danken. Das sind Kristin Heinrich, Christian Wessel, der ADFC und die vielen engagierten und betroffenen Bürger. Entscheidend für die Verwaltung, sich mit dem Thema zu befassen war, dass die Initiatoren eine fundierte Analyse vorgelegt haben.

Wir danken Frau Glau dass Sie die Zusatzarbeit gestemmt hat und der Bürgermeisterin Frau Hoppe für die förderliche Begleitung.

Festzustellen ist, dass das Bürgerengagement in unserer Gemeinde das Wichtigste ist.

Helfen auch Sie mit, unsere Gemeinde aktiv zu gestalten:

Ich möchte mich beteiligen!

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